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Wednesday, October 18, 2006

Itaúnas

In direkter Nachbarschaft zu den gerade erwähnten Kilometern und Kilometern von Eukalyptus-Zinnsoldaten in Reih und Glied befindet sich der Nationalpark Itaúnas. Er ist einerseits Ziel für Alternativ- und Oekotouristen, andererseits ist der Ort auch eines der Zentren der schonmal erwähnten Forró-Parties. Die Urlaubsgäste reisen dafür aus allen Richtungen an, gehen nach dem Abendessen um sechs erstmal ins Bett, um bis Mitternacht zu schlafen. Danach ist dann Live-Musik und Tanzen bis in den Morgen. Leider bin ich montags dort angekommen, darum war ganz im Gegensatz zum Wochenende überhaupt nichts los, ich konnte also einen einsamen Strandurlaub in recht einzigartiger Umgebung dort verbringen. Der Strand liegt in einem geschützten Naturpark und das einzigartige daran ist, dass sich dahinter 40 Meter hohe Sanddünen angehäuft haben und direkt hinter den Dünen dichtester atlantischer Regenwald. Der ursprüngliche Fischerort Itaúnas wurde Stück für Stück von den Dünen überrollt, sodass die Einwohner ihn verlassen und auf der anderen Flussseite neu aufgebaut haben. Ruinen des alten Kirchturms ragen noch aus dem Sand hervor, was aber weniger spektakulär aussieht, als man es sich vorstellt.

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