Kulinarisch
Jeden Tag mittags und abends gibt es Reis und Bohnen. Auf dem Tisch steht auch immer Farinha, eine Art Sossenbinder-Mehl aus der Maniokwurzel. Dessen Geschmack muss man sich auf halber Strecke zwischen Parmesan und Saegespaenen vorstellen. Dazu manchmal Fleisch, manchmal Wurst, manchmal Nudeln, manchmal Gemuese (Spinat oder Kohl), manchmal Kartoffeln und manchmal alles das. Die einzelnen Sachen werden zwar in einzelnen Toepfen bereitgestellt, ich hab aber inzwischen auch die brasilianische Sitte des universalen Mischens adaptiert. Untergehoben werden dabei nicht nur alle angebotenen Hauptspeisen und Beilagen miteinander, sondern auch alles andere, was sich so auf dem Tisch findet, also auch Salat und Obst.
An besonderen Festtagen gibt es Feijoada. Das besteht auch aus Reis, Bohnen und Fleisch, dazu kommen aber auch noch einige "Leckereien" wie Schweineohren, Rindermagen etc. - Einmal sollte mans probiert haben. Mir hat dieses eine Mal gereicht.

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