Die erste Seite von Rio de Janeiro

Auf den ersten Blick ist Rio einfach die Traumstadt schlechthin. Es sind Dutzende traumhafte Stadtstrände in fast jedem Viertel und zu fast jeder Jahreszeit nutzbar. Erstaunlicherweise können diese auch noch mit unwirklich sauberem Wasser aufwarten. Ausserdem verläuft ein Gebirge quasi mitten durch die Stadt und es gibt zahlreiche schattige Naturparks.
Das Kulturangebot beinhaltet ernste europäische "Hochkultur", brasilianische Spasskultur in den unterschiedlichsten Formen und internationalen Flair überall. Es gibt sogar ein eigenes Stadtviertel (Lapa) für Clubs - mit dem Unterschied zu München, dass die Partys nicht etwa in alten Industriehallen stattfinden, sondern in noch älteren, mehrstöckigen Kolonialbauten mit Balkon und Stuckfassaden.
Mit den Cariocas (Rio-Bewohnern) kommt man ständig schon wegen Kleinigkeiten ins Gespräch und hat prompt neue Bekannte. Hier gibt es sogar einige Brasilianer, die Englisch sprechen können. Gearbeitet wird generell eher ungern, in Wochen mit einem Feiertag eigentlich gar nicht und Feiertage gibt es viele. Dafür suchen die Cariocas immer einen Weg, wie man eine Bitte oder einen Wunsch erfüllen kann. Wir durften dank einer freundlichen Torwache zB das von Oskar Niemeyer entworfene Viertel um den neuen Fährhafen besichtigen, obwohl es eigentlich noch eine Baustelle ist und der Zutritt untersagt ist.

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